Tiefatmung mit Atempause
Gut für: Fortgeschrittene Runden mit Atempause im eigenen Tempo — nur im Sitzen oder Liegen und wenn du dich sicher fühlst.
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So übst du
Die Tiefatmung mit Atempause verbindet Runden voller, rhythmischer Atemzüge mit einer Atempause, deren Länge du selbst bestimmst. Atme in jeder Runde tief ein und lass jeden Atemzug von allein ausströmen — ganz ohne Druck beim Ausatmen — und folge dem Timer über die festgelegte Anzahl an Atemzügen. Halt nach dem letzten Atemzug nur so lange an, wie es sich wirklich angenehm anfühlt, nimm dann einen Erholungsatemzug und ruh dich aus. Übe ausschließlich im Sitzen oder Liegen, an einem Ort, an dem du jederzeit aufhören kannst.
Das ist eine fortgeschrittene Praxis, die eher anregt als beruhigt, also geh behutsam damit um. Das wiederholte tiefe Atmen kann den Kohlendioxidspiegel senken und Schwindel, Kribbeln oder sogar Ohnmacht auslösen — übe es nie beim Autofahren, im Stehen oder im bzw. am Wasser. Halt die Pause klar im angenehmen Bereich; eine längere Zeit ist keine Belohnung. Wird dir schwindelig, taub oder unwohl, hör auf und atme normal weiter. Lies vor dem Beginn den Sicherheitshinweis.
Artikel zu dieser Übung
Lies den praktischen Ratgeber vor oder nach deiner Sitzung.